Biodiversität

Die aktuellen klimatischen Änderungen im alpinen Raum betreffen nicht nur die Ausdehnung der Gletscher sondern auch die Organismen die diese Landschaften besiedeln. Tiere, Pflanzen, Bakterien und Pilze sind diesen neuen Bedingungen ausgesetzt und reagieren artspezifisch oder auf der Ebene gesamter Ökosysteme. Die Stabilität dieser Gemeinschaften wird wesentlich durch die Interaktionen aller Arten bestimmt, weswegen umfassende Untersuchungen unumgänglich sind.

Im Gletschervorfeld des Ödenwinkelkees wurden im Sommer 2019 140 Langzeit-Untersuchungsflächen eingerichtet, auf denen die „Multidiversiät“, also die Gesamtdiversität zusammengesetzt aus Tier-, Pflanzen, und Mikroorgansimendiversität, regelmäßig erfasst werden soll.

Kontaktperson: Dr. Robert R. Junker, Universität Salzburg